Warum ein Testfleck sinnvoll ist
Auch wenn der Hauttyp nach Fitzpatrick eingeschätzt wurde, reagieren Haut und Haare individuell unterschiedlich auf den Diodenlaser. Ein Probeimpuls an einer kleinen, unauffälligen Hautstelle gibt Aufschluss darüber, wie die Haut auf die gewählte Energieeinstellung reagiert, bevor die eigentliche Behandlung an der Zielzone beginnt.
Ablauf des Testflecks
Nach der Erstberatung wird an einer kleinen Fläche der zu behandelnden Zone ein einzelner Laserimpuls gesetzt. Anschließend wird die Hautreaktion beobachtet, meist über einige Minuten direkt im Anschluss und teilweise auch nach 24 bis 48 Stunden. So lässt sich beurteilen, ob Rötungen oder ungewöhnliche Reaktionen auftreten.
Anpassung der Behandlungsparameter
Zeigt der Testfleck eine unerwartete Reaktion, werden Energiedichte oder Impulsdauer für die folgende Behandlung angepasst. Dieser Schritt erhöht die Sicherheit der gesamten Serie, insbesondere bei Personen mit empfindlicher Haut oder ungewöhnlicher Haar-Haut-Kombination.
Wann auf einen Testfleck verzichtet werden kann
Bei Kundinnen und Kunden mit bereits bekannten Hautreaktionen aus früheren Sitzungen kann in Absprache mit der Fachkraft auf einen erneuten Testfleck verzichtet werden. Grundsätzlich empfiehlt sich der Test aber bei jeder neuen Körperzone, da sich Hautdicke und Haarstruktur zwischen den Zonen unterscheiden können.
Häufige Fragen zu diesem Thema
Tut der Testfleck weh?
Die Empfindung ist vergleichbar mit einem kurzen warmen Zwicken und in der Regel gut tolerierbar.
Wird für jede Zone ein eigener Testfleck gemacht?
Ja, da sich Hautdicke und Haarstruktur je nach Körperzone unterscheiden, wird meist pro Zone ein Testfleck empfohlen.
Alle Behandlungszonen mit Preisen finden Sie unter Laser-Haarentfernung, weitere Antworten in den häufigen Fragen.
