Ästhetik

HIFU: Hautstraffung mit fokussiertem Ultraschall

HIFU gilt als nicht-invasive Alternative zum kleinen Lifting. Was die Methode leisten kann – und was nicht.

· Lesezeit 6 Min.

Das Wirkprinzip

HIFU steht für High Intensity Focused Ultrasound. Der Schall wird punktgenau in definierter Tiefe gebündelt und erzeugt dort kleine Koagulationspunkte, ohne die Hautoberfläche zu verletzen. Der Körper reagiert auf diese Reize mit einem Umbauprozess: Kollagen zieht sich zusammen und wird über Wochen neu gebildet.

Weil sich die Eindringtiefe einstellen lässt, können oberflächliche Hautschichten und tiefere Bindegewebsebenen gezielt angesteuert werden.

Für wen HIFU geeignet ist

Gute Kandidatinnen und Kandidaten haben eine beginnende bis moderate Erschlaffung – etwa an Kinnlinie, Wangen, Hals oder Oberbauch – und ausreichend eigenes Bindegewebe. Bei sehr ausgeprägtem Hautüberschuss stößt die Methode an ihre Grenzen; hier bleibt ein chirurgisches Vorgehen wirksamer.

Ablauf und Ergebnis

Eine Sitzung dauert je nach Areal 30 bis 90 Minuten. Während der Behandlung sind Wärme und ein punktuelles Prickeln spürbar. Danach können Sie sofort in den Alltag zurück; leichte Rötung oder Druckempfindlichkeit klingt binnen ein bis zwei Tagen ab.

Ein erster Straffungseffekt zeigt sich oft direkt, das eigentliche Ergebnis entwickelt sich über acht bis zwölf Wochen und hält je nach Ausgangslage zwölf bis achtzehn Monate.

Gegenanzeigen

Nicht behandelt wird bei Schwangerschaft und Stillzeit, akuten Hautinfektionen in der Zone, implantierten elektronischen Geräten wie Herzschrittmachern, größeren Metallimplantaten im Behandlungsgebiet und bei frischen Fillern oder Fäden. Wir klären das vorab im Beratungsgespräch.

Alle Behandlungszonen mit Preisen finden Sie unter Laser-Haarentfernung, weitere Antworten in den häufigen Fragen.

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